Maklerkosten 2026: Was kostet ein Immobilienmakler wirklich?

Wenn Sie einen Immobilienmakler beauftragen, ist die wichtigste Frage: Wie hoch sind die Maklerkosten – und wer zahlt sie? Die kurze Antwort: Beim Kauf/Verkauf ist die Provision bundeslandabhängig und wird häufig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Bei Vermietung gilt in der Regel das Bestellerprinzip.

Kurzüberblick (2026):

  • Beim Kauf/Verkauf liegen marktübliche Provisionssätze häufig bei 3,57% / 5,95% / 7,14% (inkl. MwSt) – je nach Region und Vereinbarung.
  • Bei Wohnimmobilien (z. B. Wohnung, Einfamilienhaus) wird die Provision häufig mindestens 50/50 geteilt, wenn der Käufer beteiligt wird.
  • Bei Vermietung zahlt meist der Vermieter (Bestellerprinzip). Nur wenn der Mieter nachweislich beauftragt, gilt eine Deckelung.

MAKLERKOSTEN-RECHNER (KAUF/VERKAUF)

Hinweis: Provisionen sind regional/verhandelbar. Bei Wohnimmobilien (EFH/ETW) gilt häufig: Wenn Käufer beteiligt wird, dann i. d. R. mindestens 50/50.

Maklerprovision im Überblick (Kauf/Verkauf & Vermietung)

Kauf / Verkauf (Wohnimmobilien):

  • 3,57% / 5,95% / 7,14% (inkl. MwSt) sind häufige Marktsätze – abhängig von Bundesland und Vereinbarung.
  • Wer zahlt? In vielen Fällen geteilt zwischen Käufer und Verkäufer. Wenn der Käufer beteiligt wird, ist bei Wohnung/Einfamilienhaus häufig eine mindestens hälftige Teilung üblich.

Vermietung (Bestellerprinzip):

  • In der Regel zahlt der Vermieter, wenn er den Makler beauftragt.
  • Nur wenn der Mieter nachweislich beauftragt, gilt eine Deckelung (häufig max. zwei Nettokaltmieten + MwSt).
Was darf ein Immobilienmakler kosten
Was darf ein Immobilienmakler kosten?

Beispiele: So wirken sich Maklerkosten aus

Beispiel 1: Kaufpreis 350.000 €

  • 3,57%: ca. 12.495 €
  • 5,95%: ca. 20.825 €
  • 7,14%: ca. 24.990 €

Beispiel 2: Kaufpreis 550.000 €

  • 3,57%: ca. 19.635 €
  • 5,95%: ca. 32.725 €
  • 7,14%: ca. 39.270 €

Beispiel 3: Kaufpreis 900.000 €

  • 3,57%: ca. 32.130 €
  • 5,95%: ca. 53.550 €
  • 7,14%: ca. 64.260 €

Was ist in den Maklerkosten enthalten?

Ein Makler wird nicht nur für „Inserate“ bezahlt. Typische Leistungen sind:

  • Preis- und Marktanalyse, realistische Preisstrategie
  • Exposé, Unterlagen-Check, zielgerichtete Vermarktung
  • Interessentenmanagement, Besichtigungen, Käuferprüfung
  • Verhandlungsführung bis zur Einigung
  • Koordination bis zum Notartermin, Abstimmung mit Beteiligten

FAQ: Maklerkosten

Was kostet ein Makler beim Hausverkauf?
Das hängt vom vereinbarten Provisionssatz ab. Üblich sind je nach Region/Modell häufig 3,57% bis 7,14% (inkl. MwSt) vom Kaufpreis, oft geteilt.

Wer zahlt die Maklerprovision – Käufer oder Verkäufer?
Beim Verkauf häufig beide – vor allem bei Wohnimmobilien. Die genaue Aufteilung steht im Maklervertrag bzw. Kaufvertrag.

Sind Maklerkosten verhandelbar?
Ja. Höhe und Aufteilung sind grundsätzlich vereinbar – mit regional üblichen Spannen.

Was kostet ein Makler bei Vermietung?
In der Regel zahlt der Vermieter (Bestellerprinzip). Nur bei echter Beauftragung durch den Mieter gilt eine Begrenzung.

Ist die Mehrwertsteuer in der Maklerprovision enthalten?
Die angegebenen Prozentsätze (z. B. 3,57% / 5,95% / 7,14%) sind üblicherweise inkl. MwSt gerechnet.

Fallen Maklerkosten an, wenn kein Kauf zustande kommt?
Üblicherweise nur bei erfolgreichem Abschluss. Details regelt der Vertrag.

Was kostet ein Maklervertrag?
Ein Maklervertrag selbst kostet nichts extra – entscheidend ist die vereinbarte Provision bei erfolgreichem Abschluss.

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