Haus kaufen in Friedrichshafen: So finden Sie Ihre Traumimmobilie

Ein Haus in Friedrichshafen zu kaufen ist für viele ein großer Schritt – egal ob als neues Zuhause für die Familie, als Rückzugsort am See oder als langfristige Investition. Damit aus der Suche kein Dauerstress wird, hilft ein klarer Plan: Wunschlage definieren, Finanzierung sauber vorbereiten, Besichtigungen systematisch durchführen und die Unterlagen konsequent prüfen.

Auf dieser Seite finden Sie eine praxisnahe Schritt-für-Schritt-Orientierung – ohne Fachchinesisch und ohne unnötige Umwege.

Haus kaufen Friedrichshafen
Haus kaufen Friedrichshafen

1) Warum Friedrichshafen als Wohnort?

Friedrichshafen verbindet Bodensee-Lage, Arbeitgeber, Infrastruktur und Freizeitwert. Gleichzeitig unterscheiden sich die Wohnlagen teils stark: von see- und zentrumsnah bis ruhiger und grüner im erweiterten Stadtgebiet. Wer ein Haus sucht, sollte deshalb früh klären, ob der Fokus eher auf Wegezeiten, Ruhe, Garten/Grundstück, Nähe zum See oder guter Anbindung liegt.

2) Welche Wohnlagen sind für den Hauskauf besonders interessant?

Je nach Lebensphase passen unterschiedliche Bereiche besser. Diese Kurzprofile helfen beim Einordnen:

  • Fischbach / Ufernähe: beliebt wegen See-Nähe, Spazierwegen, Freizeit – je nach Objekt oft stark nachgefragt.
  • Ailingen: eher „familienorientiert“, oft ruhiger, mit mehr Einfamilienhaus-Charakter in vielen Bereichen.
  • Kluftern / Efrizweiler (Umfeld): ländlicher, mehr Platz, oft interessant, wenn Ruhe und Grundstück wichtiger sind als kurze Wege in die Innenstadt.
  • Manzell / Seemoos (je nach Objekt): attraktiv durch Lage und Blick – prüfen Sie hier besonders Mikrolage, Nachbarschaft und Verkehrseinfluss.
  • Zentrumsnähe/Kernstadt: kurze Wege, dafür seltener klassische Einfamilienhäuser – häufiger Stadthäuser/Bestand, manchmal mit engeren Grundstückssituationen.

Tipp: Die „richtige“ Lage ist am Ende meist eine Prioritätenfrage: Ruhe + Platz vs. Wege + Nähe. Entscheiden Sie das früh – dann wird die Suche deutlich effizienter.

3) Suchstrategie: So starten Sie strukturiert (statt planlos)

Schritt A: Bedürfnisse glasklar festlegen

Notieren Sie Muss-Kriterien (z. B. min. Zimmer, Garten, Stellplätze, Arbeitszimmer) und Kann-Kriterien (z. B. Kamin, Blick, Sauna).
Das verhindert Fehlbesichtigungen und spart Wochen.

Schritt B: Finanzierung vor Besichtigungen klären

Je besser die Finanzierung vorbereitet ist, desto schneller können Sie im Ernstfall handeln. Sinnvoll sind:

  • realistischer Gesamtrahmen inkl. Nebenkosten
  • Vorabklärung der Bank / Finanzierungsbestätigung (wenn möglich)

Schritt C: Suchkanäle kombinieren

  • Aktuelle Angebote regelmäßig prüfen
  • Suchauftrag anlegen, um passende Objekte automatisiert zu erhalten
  • zusätzlich: Netzwerk/Insider-Hinweise, wenn Sie sehr spezielle Wünsche haben

4) Checkliste vor der Besichtigung: Worauf Sie wirklich achten sollten

Lage & Umgebung (entscheidet langfristig)

  • Straßenlärm (auch zu Pendelzeiten checken)
  • Nachbarschaft / Bebauung in der Nähe
  • Parken, Zufahrt, Wege zur Schule/Kita/ÖPNV
  • Sonne/Schattensituation (Garten/Terrasse)

Haus & Bausubstanz (teure Überraschungen vermeiden)

  • Dach, Fenster, Fassade – sichtbare Mängel?
  • Feuchtigkeit im Keller/EG (Geruch, Flecken, Salzausblühungen)
  • Zustand von Bad/Küche, Böden, Leitungen (Modernisierungsbedarf realistisch einpreisen)

Haustechnik & Energie

  • Heizsystem, Alter, Wartungszustand
  • Dämmung, Fensterqualität, Energieausweis
  • Elektrik (Sicherungskasten, FI-Schutz, Erweiterbarkeit)

Grundstück

  • Grenzverläufe, Zufahrtsrechte, Stellplätze
  • Hanglage/Entwässerung (falls relevant)
  • Baurechtliche Möglichkeiten (Anbau, Garage, Erweiterung)

5) Welche Unterlagen Sie vor einer Kaufentscheidung sehen sollten

Je nach Objektart sind diese Unterlagen besonders wichtig:

  • Grundbuchauszug (Lasten/Rechte)
  • Flurkarte / Lageplan
  • Baupläne / Grundrisse (wenn vorhanden)
  • Wohn-/Nutzflächenangaben (Plausibilität prüfen)
  • Energieausweis
  • Nachweise zu Modernisierungen (Rechnungen, Protokolle, Fotos)
  • bei vermieteten Objekten: Mietverträge, Übergabeprotokolle, Abrechnungen

Wenn Unterlagen fehlen: nicht panisch, aber konsequent nachfordern – gerade bei Punkten, die Ihren Plan (Umbau/Einzug/Finanzierung) beeinflussen.

6) Besichtigung: Die wichtigsten Fragen (zum Mitnehmen)

  • Wie alt sind Dach, Fenster, Heizung – und was wurde wann erneuert?
  • Gab es Feuchtigkeitsschäden oder Sanierungen? (und welche Nachweise?)
  • Was gehört wirklich zum Objektumfang (Einbauten, Geräte, Außenanlagen)?
  • Gibt es bekannte Themen im Umfeld (Bauvorhaben, Lärm, Wegerechte)?
  • Was sind die laufenden Kosten (Heizung, Versicherung, Grundsteuer etc.)?

Tipp: Machen Sie Fotos/Notizen nach einem festen Schema – dann lassen sich Objekte später sauber vergleichen.

7) Ablauf nach der Zusage: So läuft der Hauskauf typischerweise ab

  1. Kaufabsprache / Eckdaten klären (Zahlungsziel, Übergabetermin, Inventar)
  2. Kaufvertragsentwurf vom Notar (gründlich prüfen, Fragen klären)
  3. Finanzierung finalisieren
  4. Notartermin (Beurkundung)
  5. Fälligkeit & Zahlung nach vertraglichen Bedingungen
  6. Übergabe mit Protokoll (Zählerstände, Schlüssel, Zustand)

Wenn Sie strukturiert vorgehen, wird der Prozess planbar – selbst wenn mehrere Parteien beteiligt sind.

8) Neubau oder Bestand – was passt besser?

Bestand bietet oft gewachsene Lagen und sofortige Vergleichbarkeit – dafür muss Modernisierung realistisch eingeplant werden.
Neubau kann energetisch attraktiv sein – dafür sind Ausstattung, Baubeschreibung, Zeitplan und Kostenkontrolle entscheidend.

Wichtig ist weniger „Neubau vs. Bestand“, sondern: passt der Zustand zu Ihren Erwartungen, Ihrem Budget und Ihrem Zeitplan?

9) Immobilienpreise in Friedrichshafen – kurz zur Einordnung

Wenn Sie sich einen Überblick über Quadratmeterpreise und die Einordnung von Wohn-/Hausmarkt in Friedrichshafen wünschen, finden Sie das kompakt hier: Entwicklung der Immobilienpreise in Friedrichshafen

Häufige Fragen zum Hauskauf in Friedrichshafen

Wie früh sollte ich mit der Finanzierung beginnen?

Am besten bevor Sie intensiv besichtigen – das spart Zeit und erhöht die Handlungsfähigkeit, wenn das passende Objekt kommt.

Was sind typische Stolpersteine beim Hauskauf?

Unklare Unterlagen, unterschätzter Modernisierungsbedarf, fehlender Realitätscheck zur Mikrolage (Lärm/Verkehr) und zu optimistische Zeitpläne.

Wie viele Besichtigungen sind „normal“, bis man findet?

Das ist sehr individuell. Wer Muss-/Kann-Kriterien sauber definiert, reduziert Fehlbesichtigungen deutlich.

Was prüfe ich bei älteren Häusern als Erstes?

Dach, Fenster, Heizung, Feuchtigkeit/Schimmelindikatoren sowie die grobe Elektrik/Leitungsstruktur.

Ist ein Suchauftrag sinnvoll?

Ja – besonders, wenn Sie wenig Zeit haben oder bestimmte Kriterien (Lage/Grundstück/Zimmer) erfüllen müssen.

Wo sehe ich aktuelle Häuser/Objekte?

Aktuelle Häuser/Objekte finden Sie in unseren Angeboten.

Kann ich auch diskret suchen?

Ja – bei konkreten Suchkriterien lässt sich oft auch diskret und zielgerichtet vorgehen (ohne unnötige Streuverluste).

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